Junges Schauspielhaus Zürich



Aus dem Leben eines Spiegels

Maja Bagat / 16. Februar 2011

Schaut euch mal um. Diese bequeme sandfarbene Liege da, sie befreit die Oma von ihren Kopfschmerzen. Die Oma würde sich nirgends so wohl fühlen wie auf dieser Liege. Oder das rot lackierte Telefon, dieses verräterische Ding, verbreitet Nachrichten. Alle sind ganz versessen darauf, dass es klingelt. Die Türe mit ihrem Aufmerksamkeitsdefizit versucht sich immer in den Mittelpunkt zu stellen. Manchmal tut sie kompliziert und lässt sich nicht öffnen. Womit sie natürlich an Aufmerksamkeit gewinnt. Der Tisch nimmt Requisiten in sich ...

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